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Partnerschaft nach Kolumbien.

Was ist uns wichtig? Partnerschaft auf Augenhöhe!

Seit 2008 gibt es die Partnerschaft mit dem ACJ Quindío (Asociación Cristiana de Jóvenes = CVJM), dem Verein im kleinsten Department Kolumbiens. Alles hat angefangen mit einer Projektunterstützung der kolumbianischen Jugendarbeit. 2009 unternahm eine kleine Thüringer Gruppe eine Begegnungsfreizeit nach Kolumbien und kam begeistert wieder. Schon 2010 wurden die ersten Volontäre aus Thüringen für knapp zwei Jahre nach Quindío gesendet und im September 2012 durften wir Natalia als erste Freiwillige aus Quindío für eine Jahr bei uns begrüßen. Wir haben gemerkt, dass wir viel voneinander lernen können und gestalten unsere Freundschaft munter weiter. Möchtest du mehr wissen und dich einbringen. Kontaktiere uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

TOBIAS NESTLER |
 JUGENDBILDUNGSREFERENT

 TERMINE AK 2017  10.5.17 | 13.9.17
1. Kennen lernen
2. Begegnen/Reisen
3. Projekte
4. Volontäre
5. Arbeitskreis
6. Unterstützen

Weltweit Unterwegs "Argentinien&Uruguay

Weltweit Unterwegs

Weltweit unterwegs "Argentinien und Uruguay"

Kulinarische Köstlichkeiten, spanische Konversation, neue Leute und viele Infos über die Länder konnte man bei Weltweit Unterwegs erleben.
4 Junge Erwachsene aus Argentinien und Uruguay, die aktuell einen Bundesfreiwilligendiesnst in vier verschiednenen evangelischen Schulen in Thüringen absolvieren, hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um diesen Abend zu gestalten. Es wurde gelacht, gesungen, erzählt, viel Mate-Tee geschlürft und Kontakte geknüpft.

Vielen Dank für alle Vorbereitungen des Teams der Ökumenischen Friedensdiesnte der Diankonie Mitteldeutschland die diesen Abend inhaltlich und kulinarisch ausgesaltet haben.
E
s ist immer wieder toll an den Erfahrungen anderer Kulturen und somit Menschen Teil haben zu dürfen und ich freue mich schon auf
Dienstag,den 05.12.2017, wenn es wieder heißt "Weltweit unterwegs"
Das Thema wird in Kürze bekannt gegeben.

Liebe Grüße Tobias
Hier noch ein paar Eindrücke:vom Abend:

    leckere Snacks   

Dein JAhr in Kolumbien 2018/19

Dein JAhr in Kolumbien 2018/19

Volontariat 2018/19 in Quindío/Kolumbien

Wir suchen dich! Du bist zwischen 18-28 Jahre alt, möchtest deinen Horizont erweitern und in eine andere Kultur eintauchen?
Wir suchen zwei junge Menschen, die für ein Jahr die Arbeit in unserem Partner CVJM, dem ACJ/YMCA Quindío kennen lernen und unterstützen.

Dich erwartet ein dynamischer Verein, der sich für eine ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen einsetzt und tatsächlich "Leben verändert" (transformamos vidas).
Sei Teil eines motiviertem Teams und setz dich für junge Menschen in Kolumbien ein. Erlebe ein Jahr was dich persönlich herausfordert und weiter bringt.

Nähere Infos kannst du bei Tobias Nestler erfahren und dich direkt hier bewerben.

Weltweit Unterwegs Thema Argentinien & Uruguay

Weltweit Unterwegs Thema Argentinien & Uruguay

Weltweit Unterwegs "Argentinien & Uruguay"

Herzliche Einladung zu einem weiteren Abend von Weltweit Unterwegs.
Ein Abend, der einlädt den Erfahrungen interantionaler begeisteter Menschen zu lauschen.

Diesmal gestalten den Abend 4 junge Freiwillige aus Argentinien und Uruguay. Sie absolvieren gerade einen Bundesfreiwilligendienst in thüringer Schulen.
Sie werden von ihren Ländern und natürlich über ihre Zeit in Deutschland berichten.
Freut euch auf einen spannenden Abend mit landestypischen Snack, Austausch, interssanten Leuten und Informationen über FreiwilligenDienste im Ausland.

Wir hoffen euch zahlreich begrüßen zu dürfen und damit wir gut planen können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

weltweit unterwegs Thema "Südafrika"

weltweit unterwegs Thema

"Weltweit unterwegs"  Thema: Südafrika

Am Dienstag, dem 23.05.2017 ab 18:30 Uhr seid ihr wieder recht herzlich eingeladen in die Gerberstraße 14a nach Erfurt zu kommen.

Euch erwartet ein Abend der euch mit nach Südafrka fürht. Es werden Folker und Clyfton berichten. Folker ist Nachfahre deutscher Auswanderer, 
lebt inzwichen in Erfurt und setzte sich für sozial benachteiligte Kinder in Erfurt ein.

Clyfton wird als Südafrikaneruns sein sein Heimatland vorstellen und über sich berichten. Er ist nun schon seit 
einigen Jahren in Deutschland unterwegs, wohnt aktuell in Thüringen und ebenso schon vielfältig in sozialen Projekten für Kinder und Jugendliche aktiv.

Ein spanndender Abend wartet auf euch, mit viel Begegnung, Geschichten lauschen, leckeren landestypischen Snack und Austauschplattform für dich und deine internationalen Erfahrungen oder Träume.

Sei dabei und wir freuen uns auf den Kommen.

Der internationale Arbeitskreis des CVJm Thüringen e.V.

 

"weltweit unterwegs" Thema Australien - Schön war´s

"Weltweit unterwegs" Thema Australien

Wie lebt man in "Down Under"? Einen spannenden Abend mit Barbecue, Erfahrungsberichte, Infos, Austausch und tollen Leuten konnten wir letzte Woche erleben.
Circa 20 junge Menschen haben sich getroffen um Annalena und Nicolas zu lauschen, wie sie ihre Zeit in Australien erlebt haben.

Annalena war für knapp 14 Monate beim Hillsong Collage in Sydney und konnte dort wertvolle Erfahrungen in der Gemeindearbeit sammeln. In diesem College studieren junge Menschen aus vielen Ländern, um selber im Glauben zu wachsen und die Hillsong Gemeinde kennen zu lernen.

Nicolas hat über seine 20 monatige Work & Travelzeit berichtet. Tolle Roadtrips, harte Arbeit, tolle Begegnungen, Hostelleben und vieles mehr.
"Weltweit unterwegs" ist ein Format für international bewegte, begeisterte und interessierte Menschen, die selber einmal eine Zeit im Ausland verbracht haben, dies mal gerne tun möchten und hier in Deutschland als ausländische Person leben.

Wir wollen vernetzen, Möglichkeiten und Internationalität aufzeigen, Menschen zusammen bringen und unterstützen, dass man Erfahrungen teilen kann.

Vielleicht bist du beim nächsten Mal am Dienstag, den 23.05.2017 mit dabei! Wir würden uns freuen!

Fragen? Kontakt unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei Tobias Nestler Tel. 0361/2646512 

Franz beim YMCA in England

Franz beim YMCA in England

Hey liebe Leute vom CVJM, 

für mich war es ein Aufbruch ins Unbekannte, als ich mich am 09.März 2017 nach England einfliegen ließ. Erstmals in der UK, keine Freunde, Bekannte oder Verwandte, wo es für mich hinging. Doch Jesus war stets dabei. Dies stellte ich nicht nur während der Reise fest, sondern auch bei der Ankunft und nachdem ich ca. einen Monat hier bin. Ich traf stets auf neue wunderbare Menschen. Mir geht es prima, außer natürlich das ich die Menschen, welche ich aus der Heimat liebe, oft vermisse. Doch die meiste Zeit ist dieser Ort pulsierendes Leben, mit viel Spaß, Dingen zu lernen und multikulturellem Austausch. Mit mir trainieren und arbeiten Menschen aus Guatemala, Kenia, Argentinien, Australien, Russland... Die Aktionen in denen wir sogenannte Sessions mit Kindern später durchlaufen werden gliedern sich überall auf dem sehr weitläufigen Gelände ein. Es gibt Hindernisparcours, Kletterwände, einen See und Fluss für Kanus und Kayaks, eine Sporthalle in der zum Beispiel auch Bogenschießen möglich ist... um ein paar der Aktionen in denen wir Tages-Trainings-Einheiten durchlaufen. Der YMCA http://www.ymca-fg.org hier ist mehr auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgerichtet und nicht religiös, allerdings mit den gleichen Ansichten auf den Umgang mit Menschen. Ich genieße die Zeit hier sehr. 
Euer Franz
 
Franz engagiert sich als Volontär  im YMCA Fairthrone Major (Südengland) von März bis August 2017. Er arbeitet dort auf einem Campgelände und betreut Kinder- und Jugendgruppen.
 
P.S. Der CVJM hält als weltweite Bewegung eine große Vielfalt an internationalen Austausch und Erfahrungsplattformen bereit. Interesse geweckt? Dann melde dich unter 
weltweit@cvjm-thueringen oder Tel. 0361/2646512 (Tobias Nestler)

CVJM Erfurt in Sanary

CVJM Erfurt in Sanary

 Seit ein paar Tagen sind wir nun schon in „Sanary sur mer“. Hier trafen wir uns auf einer Konferenz des DFJW unter dem Thema: „Internationaler Jugendaustausch und kulturelle Vielfalt“. Ziel war es, dass wir uns über die vergangenen und zukünftigen Projekte austauschen. Dabei trafen sich Personen aus den CVJM Malta, Italien, Frankreich, Deutschland, Transilvanien und Armenien. Es war ein vielsprachiger Austausch, der durch viele Sprachanimationen sehr gefördert wurde.

Dabei konnten wir Sanary kennen lernen. Sanary ist eine wunderschöne Hafenstadt am Mittelmeer mit vielen tollen Kleinigkeiten, die es zu entdecken gilt. Dabei ist nicht nur das Gelände des „Centre Azur“ gemeint, sondern auch der tolle Hafen, die Strandgegend, sowie die Innenstadt mit ihrer Kirche, dem Theater und anderen kleinen Orten.

Das Centre Azur ist sehr aktiv im Bereich internationaler Begegnungen und internationalem Jugendaustausch. Die Gegend bietet also ideale Vorraussetzungen für unsere Tandemfreizeit im August. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Tandemfreizeit, die zum Teil hier in Sanary stattfinden wird.

Wie lebt man in Kolumbien?

Wie lebt man in Kolumbien?

Samstagvormittag waren wir in einem Stadtteil im Süden von Armenia. Die südlichen Stadtteile der Städte in Kolumbien sind meist ärmer und haben größere soziale Probleme. Dort haben wir ein Programm mit Kindern gestaltet, die eigentlich in Y-Wise Club gehen. Dieses Programm ist ein kostenloses Angebot für Kinder, die gerne Englisch lernen möchten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bieten dieses Angebot in wöchentlichen Abständen an und ermöglichen somit, dass junge Menschen auf eine kreative und ansprechende Art eine Fremdsprache erlernen.Insgesamt gibt es im ACJ/YMCA aktuell circa 50 aktive ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in verschiedenen Programmen einbringen.
Diese Entwicklung ist etwas Tolles und freut mich besonders.Ich, Tobias war mit meiner Frau Diana von 2010 bis 2012 in Quindío und zu diesem Zeitpunkt gab es nur ca. 20 aktive Volontäre, die alle aus dem 30.000 Einwohner-Städtchen Circasia kamen.In Armenia, der Hauptstadt von Quindío, gab es damals noch keine und mit unserem Volontariat haben wir gemeinsam mit unseren lokalen Verantwortlichen angefangen, eine Ehrenamtlichengruppe aufzubauen. Jetzt, ca. 5 Jahre später, kommt der größte Teil der Ehrenamtlichen aus Armenia.
Diesen Prozess hat der CVJM Thüringen e.V. gemeinsam mit Aktion Hoffnungszeichen (CVJM Deutschland) ideell sowie finanziell begleitet und unterstützt.Dies möchten wir auch weiterhin tun und können das zukunftstechnisch nur, wenn sich Menschen dafür einsetzen. Deshalb sind wir für jede Unterstützung dankbar.Dieses Wochenende ist ein ganz besonderes und wurde schon seit einiger Zeit mit Aufregung seitens unserer Gruppe erwartet. In diesen zwei ½ Tagen wurden wir von Gastfamilien aufgenommen.
Wie lebt es sich so in Kolumbien? Wie sind die Wohnungen und Häuser? Welche Gewohnheiten bestimmen den Alltag der Familie? Diese kleinen Einblicke und Antworten bekommt man am besten, wenn man etwas Zeit mit den Leuten in ihrem normalen Alltag  verbringt.
Die ersten Erlebnisse haben nicht lang auf sich warten lassen, denn es wurden einige mit dem Motorrad abgeholt und durch den manchmal etwas chaotischen Verkehr zu den Häusern gefahren.Am Abend waren wir noch bei einem Wettbewerb ähnlich „Deutschland sucht den Superstar“. Dort wurde getanzt und gesungen was das Zeug hält. Sogar ein Ehrenamtlicher des ACJ Quindío war dabei und brachte die Menge zum Toben.Danach haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht, um der Frage nachzugehen: Was macht man eigentlich als Jugendlicher Samstagabend in Kolumbien. Die Antwort lautet natürlich: tanzen gehen.So waren wir eine Gruppe von ca. 40 Leuten und wurden in die lateinamerikanischen Tänze eingeführt. Bachatta, Menrenge, Salsa, Salsa Choche und Reggaetton sind die bekanntesten und es waren alle voll dabei und haben den Abend sehr genossen. Am Sonntag haben wir den Tag mit den Familien verbracht und ich war noch vormittags im Gottesdienst unserer alten Gemeinde, habe den Gottesdienst sehr genossen und konnte noch ein paar alte Freunde begrüßen.Ich war bei der Familie von Juliana untergebracht und wurde auf einen Ausflug eingeladen.Erst sind sie mit mir nach Rio Negro, einem beliebten Ausflugsort für leckeres Essen, gefahren und danach zum höchstgelegenen Örtchen von Quindío (Pijau).
Dort haben wir mit einem atemberaubenden Blick auf die Ebene einen Kaffee getrunken und haben noch die Familien kurz besucht.
Es ist sehr typisch, dass man sich am Sonntagnachmittag bei den Eltern im Haus trifft und ein reges Aus und Ein herrscht. Es wird gequatscht, gelacht, Fußball geschaut und alle Generationen sind da. Von dem 96-jährigen Opa bis zum kleinen Enkel. Es ist eine lockere und freundliche Atmosphäre. Bei mir wurde auf einmal ein Stuhl in die Mitte gestellt und eine Tante hat dann erstmal allen Damen die Augenbrauen gezupft. Diese ungezwungenen und generationsübergreifenden Treffen sind ein Spiegelbild der Kultur und es ist auch ganz normal, dass die Kinder viel länger noch zu Hause wohnen.
Z.B. ist Juliana Ende 20, leitet den Akademischen Bereich der Sprachen einer privaten Uni und wohnt mit ihren Eltern, ihrer Schwester und den drei Katzen daheim. Natürlich hat es auch was mit Ökonomie zu tun, aber auszuziehen, um alleine eine eigene Wohnung zu haben ist in dieser Kultur nicht denkbar.
So ist es spannend in eine Kultur einzutauchen, weil einem dadurch Dinge auffallen. Heute werden wir uns wieder treffen und ich bin schon ganz gespannt, was alle so berichten werden.-- Tobias Nestler, Jugendbildungsreferent

Bildung und Paza la Paz

Bildung und Paza la Paz

Eine Stadt und verschiedene Lebensrealitäten!

Bildung heißt Zukunft und Möglichkeiten und leider sind sie in Kolumbien, wie auch in vielen anderen Teilen der Welt sehr ungerecht verteilt. Einige scheinen sie im Überfluss zu haben und die anderen haben nur einen sehr schweren Zugang. Heute Vormittag hatten wir die Möglichkeit eine private Universität zu besuchen. Was ist der Unterschied zwischen einer öffentlichen und einer privaten Uni?

Auf diese Frage antwortete der Leiter des Spracheninstitut folgendermaßen: „das Geld“. Junge Menschen, die an privaten Unis ihr Studium absolvieren, haben in der Regel Eltern, die die recht hohen Studiengebühren bezahlen können. Die einzige Voraussetzung, dass man einen Studiengang belegen kann, ist neben dem Schulabschluß, dass man das nötige Geld bezahlt.
Anders ist dies bei den öffentlichen Unis. Dort werden nur die besten Schüler genommen. In Kolumbien schreiben alle Schüler am Ende ihrer 11-jährigen Schulzeit eine Abschlussprüfung. Diese Abschlussprüfung ergibt die Endnote ihres Abschlusses und nur ein gutes Resultat ermöglicht, dass man an der öffentlichen Schule angenommen wird und dort sein Studium absolvieren kann. Die Qualität des Studiums ist an beiden Institutionen vergleichbar und somit bezahlt man bei den privaten Unis das Prestige und die niedrigere Einstiegshürde. So konnten wir die Labore des Bereiches der Nahrungsmittelproduktion, des Landwirtschaftsstudiengangs, die Unigebäude und eine Zeit mit Englischstudenten verbringen.

Diese Erfahrung zeigt es sehr deutlich, dass Bildung sehr eng mit der Herkunft zu tun hat und leider sehr ungerecht verteilt ist.Dies hat unser Nachmittag nur bestätigt. Heute waren wir in einer Schule in einem der schwierigsten und gefährlichsten Stadtteile Armenia: „La Cecilia“. Dort hatten wir ein Treffen mit ca. 50 Jugendlichen, die in einem Projekt vom ACJ/YMCA Quindío involviert sind. „Paza la Paz“ heißt das Projekt und ist ein Wortspiel was zwei Bedeutungen hat: 1. Gib den Frieden weiter und 2. Das Frieden geschieht.
In diesem Projekt geht es darum eine Kultur des Friedens zu lehren, weiter zu geben und einzuüben.Dies geschieht mit Jugendlichen aus den ärmsten und gefährlichsten Stadtteilen, weil sie in einem Umfeld leben, wo Gewalt, fehlende Möglichkeiten, Perspektivlosigkeit, Frustration und Drogenmissbrauch leider zum Alltag gehören.
Der ACJ bietet für diese Jugendlichen kreative Angebote wie Stelzenlaufen, Jonglieren, Theater und Musik an und arbeitet mit ihnen in dem Thema des Friedens.Eins ist dabei klar, dass Kolumbien gerade jetzt nach dem unterzeichneten Friedensvertrag durch die Regierung und die Farc-Rebellen, den über 50 jährigen bewaffneten Konflikt Wege finden muss den Frieden zu gestalten.
Frieden muss man lernen! Vergebung lässt einen Neuanfang zu und Feinde werden wieder im besten Fall zu Freunde. Das klingt auf dem Papier sehr schön, aber in der Realität ist das wahnsinnig schwer und kostet alles. Umso schöner, dass wir als Christen eine Botschaft teilen können, dass Gott uns liebt und durch ihn ein Neuanfang auch mit unserem Nächsten möglich ist.So möchte ich mit einem Zeugnis von Jhon schließen:
Jhon ist Schüler in der 11. Klasse in „la Cecilla“ und 16 Jahre alt. Er hat 15 Geschwister. Ja, richtig gelesen 15!!! Er lebt mit seinen zwei jüngeren Schwestern, seiner Mama (32) und seinem Vater (72!) in diesem Stadtteil.
Sein Vater hat Kinder mit acht verschiedenen Frauen und ist laut seines Sohnes aktiv wie ein 35 Jähriger. Auf die Frage was er nach der Schule machen will, sagte er, dass er zur Polizei gehen will, um Geld zu verdienen und damit seine Familie zu unterstützen. Dieser junge Mann will Verantwortung für seine Familie übernehmen und sein großer Traum war es, später nach Amerika zu gehen, um dort Geld zu verdienen.

Die Geschichte von Jhon zeigt, dass Traum und Wirklichkeit doch sehr auseinander liegen. Wie er dies erreichen will, weiß er nicht und wahrscheinlich gibt ihm zumindest dieser Traum eines besseren Lebens die Kraft weiter zu gehen und sein möglichstes zu tun. Umso wichtiger ist es, dass der ACJ/YMCA solche junge Menschen begleitet und ihnen hilft, eine Perspektive und Ziel für ihr Leben zu entwickeln, die sie zu einem guten und erfüllten Leben bringen. Frieden! Frieden für sich selbst und für das eigene Umfeld! „Paza la Paz“

Tobias Nestler / Jugendbildungsreferent CVJM Thüringen e.V.

Valle de Cocora

Valle de Cocora

Liebe CVJM`ler,

sonnige Grüße aus dem warmen Kolumbien! Wir haben uns langsam an die Zeitverschiebung gewöhnt. Die Sprachen und die Mentalität kommen uns hier immer normaler vor. Um ein Land und seine Bevölkerung kennen zu lernen ist es wichtig, sich mit Dingen zu beschäftigen, die ihnen viel bedeuten. Wir durften das gestern erleben, als wir in die Berge (Anden/Valle de Cocora)) fuhren. Für die Kolumbianer ist es teilweise wie ein heiligerOrt. Eine ganz andere Welt wartet in den Weiten und Höhen der Gebirgszüge auf die Wanderer, die sich in dieser vom Menschen unberührten Natur ihren Weg zu den Gipfeln suchen. Abseits der Touristenwege mit Pferdeverleih und Accessoires erstreckt sich das Grün so weit und hoch man schauen kann. Saftige Wiesen mit kleinen Wildblumen gehen in steile Berghänge mit Geröllbrocken und Palmen über, die dann von den Grasflächen zu dichten Wäldern übergehen. Nach einigen hundert Metern trifft man auf einen Fluss, der eines der vielen Täler des zerklüfteten Faltengebirges noch tiefer einschneidet. Die Stille des Waldes scheint selbst das Licht zu dimmen und das Rauschen des Flusses lässt eine ruhige und geradezu andächtige Stimmung entstehen, die in Staunen mündet über die Vielfalt und Größe, der naturbelassenen Wälder. Wenn die Sonne untergeht bietet sich ein spektakulärer Blick, der zum Stehenbleiben und Genießen anregt. Es ist ein Ort voller Schönheit und unglaublicher Faszination. Ich bin unendlich dankbar für dieses Erlebnis und kann verstehen, warum es den Bewohnern ein so wichtiger und heiliger Ort ist.   Mirjam Stein (Trainee 2016/17 im CVJM Thüringen)

Bienvenidos a Colombia

Bienvenidos a Colombia

Liebe Freunde des CVJM Thüringen,

Am 13. 02. 2017 sind 10 Leute zur Jugend-Begegnungsfreizeit des CVJM in Kolumbien gestartet. 11.000 Kilometer Entfernung, 23 Stunden Reise und 15 Stunden Flug lagen auf dem weg, aber wir sind gut angekommen.

Nachdem wir vorgestern trotz geringer Turbulenzen sicher gelandet sind, wurden wir sehr freundlich begrüßt und zur Unterkunft gefahren. Wir gingen dank dem Jetlag (die Zeitverschiebung nach Kolumbien beträgt -6 Stunden) schon recht früh schlafen und wachten auch früh wieder auf. Am Folgetag konnten wir das kolumbianische Team kennenlernen, das uns auf dieser Reise begleitet und durften auch bereits einige typisch kolumbianische Gerichte genießen. Für diese Gastfreundschaft und die Fürsorge und Herzlichkeit der Helfer vor Ort sind wir sehr dankbar. Wir konnten uns bereits gut austauschen und haben auch schon einiges für die nächsten Wochen vorbereitet. Das Wetter ist super und bis auf einige Fälle von leichtem Sonnenbrand geht es auch gesundheitlich allen sehr gut. Lediglich in der Kommunikation ist ein interessanter Mix aus Deutsch, Englisch und Spanisch vorhanden, der immer wieder für kurzzeitige Verwirrung sowie für lustige Situationen sorgt.

Wir sind sehr dankbar hier sein zu können und viele neue Erfahrungen zu machen. Deshalb freuen wir uns über eure Unterstützung und werden uns bald wieder melden.

Mit sonnigen Grüßen, euer Kolumbienteam.

Abflug nach Kolumbien

Abflug nach Kolumbien

Liebe Bekannte, Freunde und Familien;

heute ist es endlich soweit sein. Unser Flieger verlässt um 7.25 Uhr morgens den Flughafen in Frankfurt. Mit an Bord sind Michael, Lisa, Mirjam, Sarah, Niklas, Lukas, Natalia und unser Reiseleiter Tobias. Später werden auch noch Claudius und Matthias dazu stoßen. Wir sind alle relativ aufgeregt und auch etwas müde, weil es heute um kurz vor 2 Uhr schon losging. Doch die Vorfreude (zB auf das warme Wetter) überwiegt. Für jeden Einzelnen bedeutet die Reise natürlich auch persönlich etwas und die Erwartungen sind verschieden. Geistliches Wachstum, Urlaub, Kultur, Erholung, Arbeit, neue Bekanntschaften, ein fester Zeitplan, ungewohntes Essen, Sonnenschein und und und… Das alles erwartet uns und wir sind gespannt darauf, was diese Reise jedem Einzelnen bringen wird.

Wir hoffen, dass sich unsere Vorstellungen erfüllen und die Zeit insgesamt so gut wird wie die Wetterprognose. Auf jeden Fall werdet ihr noch öfter von uns hören, das nächste Mal wahrscheinlich in ein paar Tagen.
Habt ganz lieben Dank für alle Gebete und guten Wünsche, die uns begleiten und jegliche Unterstützung anderer Art!

Bis bald, eure Kurzzeit-Kolumbianer!

Kolumbien wir kommen!!

Kolumbien wir kommen!!

Hallo Freunde des CVJM Thüringen, bald ist es soweit und Anfang Februar werden wir als 8 Erstbesucher und dem Trainee-Verantwortlichen Tobias Nestler, der das Land schon kennen und lieben lernte, eine Reise beginnen, die unseren Horizont erweitern und Beziehungen schaffen soll. In Lateinamerika wollen wir Gott neu begegnen, eine andere Kultur erleben und die langjährige Partnerschaft mit dem ACJ/CVJM in Quindìo stärken.

Das erste Gruppentreffen dazu fand am 12.11.2016 in der Trainee-WG in Erfurt statt. Nach einigen Kennenlern- und Aufwärmspielen auf Spanisch wurde uns von Lina und Natalia (zwei Kolumbianerinnen) das Land mit einigen Einzel- und Besonderheiten vorgestellt. Auch ein grober Zeitplan sowie die Schwerpunkte der Reise wurden besprochen. Danach gab es ein sehr gutes landestypisches Reisgericht, und wir erarbeiteten gemeinsam eine Packliste. Außerdem wurden zusätzlich zu organisatorischen Besprechungen verschiedene Aufgaben in Vorbereitung der Fahrt verteilt. Wir bekamen viele Informationen sowie einen groben Überblick, was Vorfreude auf das Erlebnis weckte. Als Gruppe konnten wir uns etwas kennenlernen und sind alle gespannt auf den weiteren Verlauf der Vorbereitung. Über die Reise selbst werden wir hier im CVJM-Blog einige Einträge verfassen. Für alle, die gerne noch persönlichere Berichte von uns hätten, wird es außerdem einen Rundbrief geben. Zu diesem Zweck könnt ihr an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis 10.02.16 eine E-Mail schreiben. Falls ihr die kolumbianischen Teilnehmer finanziell unterstützen wollt und findet ihr die Kontodaten unter folgenden Link den Link: http://cvjm-thueringen.de/index.php/cvjm-menu-home/spenden Verwendungszweck: Jugendbegegnung Danke für euer Interesse und Gottes Segen! Euer Kolumbienteam 2017

Internationale Camp Konferenz in den USA

Internationale Camp Konferenz in den USA

Internationale Camp Konferenz in den USA

Zwei ereignisreiche Tage mit 104 Teilnehmer aus 29 Ländern, Workshops zum Thema Camp Arbeit und tolle Begegnungen liegen hinter mir.
Die Camp Arbeit ist aus der Arbeit des amerikanischen YMCA nicht weg zu denken. Hunderte Camps ermöglichen jungen Leute eine unvergessliche Sommerzeit. In dieser Zeit gehören Spaß, Abenteuer, Natur und Vermittlung von Werten wie Respekt, Ehrlichkeit, Fürsorge und Verantwortung zu den Grundbestandteilen eines Camps.
Seit vielen Jahren gibt es besonders in dieser Arbeit viele internationale Beziehungen zu anderen YMCA Verbänden. Diese senden junge Erwachsene aus ihren Ländern für eine Zeit von 4-5 Monaten in die Staaten. Dort unterstützen sie die lokale Arbeit und erleben eine Zeit des kulturellen Austausches und ermöglichen reiche persönliche Erfahrungen.
Das Ziel dieser Konferenz war es: nationale und internationale Partner zusammen zu bringen, voneinander zu lernen und Beziehungen zu stärken bzw. einzugehen.

In der Tat gibt es eine vielfältige und beeindruckende Camp Arbeit im internationalen YMCA.

Zum Beispiel gestaltet der YMCA Libanon Freizeiten, wo junge Leute mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen (muslimisch, jüdisch, christlich) gemeinsam ein Camp erleben und Vorurteile und Hemmungen gegenüber den „Anderen“ abgebaut werden.IMG 2545

 

Ein anderes Beispiel ist der ACJ/YMCA Kolumbien. Dieser führt im Auftrag des kolumbianischen Bildungsministeriums ein „Englischkampagne“ durch, wo sie für 1.000 Schüler zweiwöchige Englisch-Camps gestalten. 3.800 Schüler aus öffentlichen Schulen werden am Ende dieses Jahres solch ein Camp durchlaufen und ihr Englisch und Persönlichkeit vorangebracht haben.

Im weltweiten CVJM/YMCA existiert ein großer Reichtum an Erfahrungen im Bereich der Camp- bzw. Freizeitarbeit.
Von diesen Erfahrungen und Fähigkeiten zu lernen, kann die eigene Arbeit nur bereichern und verbessern.

IMG 2527So war es beeindruckend zu erleben, dass in den zwei Tagen durch eine „Auktion“ von mitgebrachten Geschenken und Spenden der Teilnehmer, eine Summe von 8.605 $ zusammen kam. Diese rundete der YMCA of USA auf eine Summe von 17.000 $ auf, welche für das erste YMCA Camp in Kosovo bestimmt ist. Dort wird ab Beginn des nächsten Jahres, das erste Freizeitgelände im Land entstehen, wo junge Menschen eine Zeit des Austausches, Spaß, Erholung und Lernen erleben werden.

Dieses Beispiel zeigt, dass eine weltweite YMCA-Familie einen Unterschied machen kann, welche das Leben von Menschen z.B. in Kosovo verändern wird. Ermutigt und begeistert, von so viel Reichtum im weltweiten CVJM besuchen nun viele der internationalen Delegierten YMCA Camps in den Vereinigten Staaten, um von deren Erfahrungen zu Lernen.

Ich nehme viel Eindrücke und Ideen mit nach Deutschland und hoffe dies in der lokalen sowie nationalen Ebene einzubringen zu können. So bin ich auf die nächsten Tage sehr gespannt, um die Arbeit des YMCA of Twin Cities kennen zu lernen.

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Herzlich Willkommen / Bienvenido a Lina

Herzlich Willkommen / Bienvenido a Lina

Ein Jahr in der Ferne und doch zu Hause!

Lina hat sich auf den Weg gemacht! Als 14 Jährige hat sie den ACJ/YMCA in Quindío kennen gelernt, weil sie ihr soziales Schulpraktikum dort absolvieren konnte. Diese Zeit hat ihr so gut gefallen, dass sie dabei geblieben ist. Im ACJ hatte sie genug Möglichkeiten um sich einzubringen und persönlich zu wachsen. Seitdem sind nun 8 Jahre vergangen und aus der Schülerin ist eine junge Frau geworden, die ihr Pädagogikstudium erfolgreich beendet und die letzten zwei Jahre Hauptamtlich im ACJ/YMCA gearbeitet hat.

Ende August hat sie einen neuen Schritt gewagt und ist als Freiwillige für ein Jahr nach Deutschland gekommen. Im CVJM Thüringen wird sie für ein Jahr bei dem neu entstandenen „Trainee“ – Projekt dabei sein. 7 junge Leute leben in einer großen WG, arbeiten gemeinsam und durchleben ein Jahr mit allen Höhen und Tiefen.
Lina ist mitten dabei und stellt sich der Herausforderung: neue Sprache, andere Kultur, kaltes Wetter und ...

Ein Jahr in Deutschland wird für sie hoffentlich ein weiterer Baustein zu ihrem großen Traum sein: „Eine eigene Schule zu gründen“.

In ihrem Leben hat sie schon so manche Herausforderung meistern können und so hoffen wir das sie bei aller Distanz zu ihrer Heimat, eine neue Familie hier in Thüringen und darüber hinaus findet.

Wir freuen uns sehr, dass Lina ein Jahr bei uns in Thüringen verbringen wird und sind gespannt was alles so passieren wird.

Schön, dass du da bist!

Kommende Veranstaltungen


Missionarische Jugendarbeit

Damit die Welt nicht aus den Fugen gerät.