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MontagsMutMacher | 07.11.2022

Liebe CVJM-Community!

Ich hatte neulich wieder so einen Tag. So einen Tag, an dem ich nach Hause kam, müde von der Arbeit, und eigentlich nur noch essen und schlafen wollte. Aber da war der Abwasch in der Küche, Wäsche, die schon peinlich lang in der Gegend rumhing und definitiv seit mehreren Tagen trocken war und ein Stapel Papierkram auf dem Schreibtisch, den ich vor mir herschob als würde ich für die Olympiade im „Zeug vor mir herschieben“ trainieren. (Ich hätte wahrscheinlich ganz gute Chancen.) 

Und da habe ich mich an eine Zeile aus Psalm 23 erinnert: „Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde“.

Hab ich gerade meinen Abwasch als meinen Feind bezeichnet? Ja. Ja, das habe ich. Und natürlich ist das überspitzt, aber letztendlich ist es doch so: Es gibt Dinge, die uns herausfordern, die uns überwältigen. Manchmal sind das Menschen, manchmal Situationen, manchmal ist es unser eigener Charakter. Aber Gott nimmt nicht einfach alles aus unserem Leben, was irgendwie schwierig oder unangenehm ist. Im Gegenteil: er kennt unsere Situation und versorgt uns mit allem, was wir brauchen. Er lässt uns nicht allein, aber er lässt zu, dass wir herausgefordert werden. Denn nur so können wir wachsen.

Challenge: Wer ist gerade dein „Feind“? (Das kann eine Person oder Situation sein, die dich herausfordert.) Danke Gott bewusst dafür, dass er deine Situation kennt und dass er dich versorgt, auch wenn es im Moment vielleicht nicht danach aussieht.

 

 

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