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MontagsMoment | 25.05.2026

Liebe CVJM-Community,
kennt ihr das? Man ist mitten in Thüringen unterwegs, die Landschaft ist eine 10/10, man will kurz was checken oder posten und dann: Kein Netz. Funkloch!

Im ersten Moment nervt es total. Man fühlt sich abgeschnitten, isoliert, irgendwie „offline“ vom Leben.

Fühlt sich unser Glauben nicht manchmal genauso an?
Man betet, aber es fühlt sich an wie eine Nachricht, die bei „Senden…“ hängen bleibt. Du liest in der Bibel, aber der „Download“ für die Herz startet einfach nicht. Du hast das Gefühl Gott hat in deinem Leben gerade gar keinen Empfang.

Ein Funkloch bedeutet jedoch nicht, dass der Sendemast weg ist. Er ist immer noch da und sendet mit voller Kraft, es stehen nur gerade zu viele Berge oder dicke Mauern im Weg.

Vielleicht ist dieser Montag eine Einladung, das Funkloch mal anders zu nutzen.

Okay, ich spüre gerade nichts. Das ist okay. Mein Glauben hängt davon nicht ab. Manchmal hilft ein kleiner Schritt zur Seite, ein anderer Fokus oder einfach mal die Stille auszuhalten, um wieder „Empfang“ zu bekommen. Gott ist der Sender, der nie offline geht. Auch wenn es gerade mal hakt, er ist immer da!

„Hätte ich Flügel und könnte mich wie die Morgenröte niederlassen am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich leiten, ja, deine rechte Hand würde mich halten!“ (Psalm 139, 9-10)

Egal wie weit weg und offline du dich fühlst, Gott hat dich auf dem Schirm.
Bist du diese Woche eher mit 5G unterwegs oder fühlst du dich gerade wie im tiefsten Wald-Funkloch?

Challenge: Schalte diese Woche dein Handy für 30 Minuten ganz bewusst aus oder in den Flugmodus. Nutze die Stille, um mal wieder auf dein Inneres zu hören. Was willst du Gott diese Woche ohne Filter sagen? 

Habt einen gesegneten Wochenstart,
eure Judy

 
 

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MontagsMoment | 18.05.26

Liebe CVJM Community,

wann hattest du das letzte Mal Zeit und hast etwas mit den Händen hergestellt?

Ich durfte Anfang Mai überraschenderweise etwas mit Ton herstellen. Als Team waren wir in SILOAH und hatten eigentlich einen anderen Workshop gebucht. Der musste kurzfristig abgesagt werden und ich habe mich fürs Töpfern entschieden. 

Es ist schon ewig her, dass ich etwas mit Ton gemacht habe. Zunächst war ich innerlich und äußerlich sehr gestresst, denn wir hatten ja einen Plan für diese Tage und es war mir schnell klar, dass es anders werden wird. Das Töpfern brauchte zwei Einheiten.

Ich musste mich schnell von meinem inneren Bild verabschieden, dass in meinem Kopf war. Der Ton formte sich einfach anders und das Werkstück wurde nichts so, wie ich es mir vorstellte. Es lag weniger am Ton als an meinen Fähigkeiten. 

Am zweiten Tag konnte ich mit scharfen Naturwerkzeugen einfach Schichten abkratzen. Eine Form freilegen, die unter dem gestrigen darunter lag. Ich hatte nicht mehr so viel zu tun und bin in dieser gleichförmigen, einfachen Bewegung richtig in Genuss gekommen. 

Im Psalm 46,11 heißt es: Seid still und erkennt das ich Gott bin. 

Das innere Ruhigwerden durch wenige Reize und Ablenkungen von außen, hat mir sehr gutgetan. Ich hatte Zeit im Gebet, in Gemeinschaft, in der Natur und ohne mein Handy. SILOAH ist ein guter Ort dafür. 
Dennoch muss man manchmal gar nicht so weit weg. Es kann auch die Wiese hinterm Haus, der Park um die Ecke, der Wald in der Nähe sein. 

Für mich war es aber nicht nur der Ort. 
Das kreative Schaffen mit den Händen hat meine Seele ruhig werden lassen. 

Was würde dir gerade innere Ruhe und Ausgeglichenheit schenken? 

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole

Challenge: Wie wäre es, mal wieder etwas mit den Händen zu erschaffen? Was würdest du gern einmal ausprobieren oder als Projekt beenden? Tu es einfach. 

 

SILOAH, Töpfern, Neufrankenroda, Stille, Psalm

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MontagsMoment | 11.05.26

Liebe CVJM Community,

Inzwischen habe ich den langen, dunklen Winter in Norwegen überlebt (Wuhuuuu!)

Ich merke mega, wie dunkel die Tage hier waren und ich wie schlecht es mir hier damit ging, ohne wirklich Licht oder Sonne.
Klar gab es ein paar (viel zu wenige) Sonnenstunden, aber in denen habe ich so gut wie immer gearbeitet.

Man weiß immer erst was einem fehlt, wenn es nicht mehr da ist. Hier hat die Dunkelheit überwiegt, im Wetter, in der Natur, in meiner Laune, in mir.

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

Früher war mir nicht bewusst, wie wichtig Licht ist und ich dachte immer das ist irgendwie voll der lame Vergleich und vor nun knapp 4 Jahren war ich gar nicht mal so zu 100% happy damit, dass das mein Konfispruch wurde.

Psalm 23, 4 sagt: „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Jesus hat mich geführt, im finsteren Tal (Norwegen), mich begleitet zur Arbeit, hin zu vielen verschiedenen Chören, Kirchen, social gatherings und Menschen. Raus aus meiner Dunkelheit, hin zu Gemeinschaft, sozialen Treffen. Und Jesus ist mit seinem Licht bei mir gewesen und hat mich geleitet.

Und trotzdem freue mich unfassbar, dass jetzt die Sonne endlich wieder mehr da ist und alles so viel einfacher wird.

Liebe Grüße (aus dem inzwischen etwas sonnigeren Norwegen),
Johanna

Challenge: Setze dich die Woche über einfach mal 10 Minuten in die Sonne und lass dir ins Gesicht scheinen. Stell dir die Frage: „Wo kann ich Sonne/ Licht für andere sein?“

 

Montag, Licht, Jesus, Dunkelheit, Norwegen

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MontagsMoment | 04.05.2026

Liebe CVJM Community,
 
ich bin mal wieder in einen Terminkonflikt geraten. 
 
Vielleicht kennst du das auch? Du hast etwas zugesagt, zu machen und dich sogar schon darauf vorbereitet und dann kommt eine andere Anfrage. Du musst dich entscheiden. Beide Termine sind dir wichtig. Für beides gibt es viele Pro-Argumente. Doch deine Zeit gibt es nur einmal.
 
So geht es mir gerade. 
 
Ich habe mich bei meinem aktuellen Terminkonflikt daran erinnert, welche Richtschnur mir hilfreich ist. 
 
Die Bibel hat hier keine starren Vorgaben. Dennoch geben einige Bibelstellen Hinweise darauf, wie ich Prioritäten in meinen Lebensbereichen setzen kann. 
 
Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, nach dieser Rangfolge zu leben:
1. Gott, 2. Ehepartner, 3. Familie, 4. Enge Freundschaften, 5. Arbeit und 6. Gemeinde. Danach können noch Bereiche flogen, wie ehrenamtliches Engagement und Beziehungspflege zu Nachbarn,...
 
Es tut immer mal wieder gut, mich selbst daran zu erinnern. 
Gerade in sehr stressigen Zeiten oder in innerlichen Terminkonflikten, auf die eigene Prioritätenliste zu schauen.
 
Die Bibel ermutigt uns, unser Leben weise zu leben und uns immer wieder vor Augen zu halten, dass unsere Zeit begrenzt, ist:
 
„Achtet also genau darauf, wie ihr lebt: Verhaltet euch nicht wie unverständige Leute, sondern verhaltet euch klug. Macht den bestmöglichen Gebrauch von eurer Zeit, gerade weil wir in einer schlimmen Zeit leben.“ (5,15-16, Übersetzung: Hoffnung für alle)
 
Challenge für die Woche:
Beantworte dir gern diese Fragen:

  • Hast du eine Prioritätenlisten in deinem Leben?
  • Wie sieht diese gerade aus?
  • Was sollte daran geändert werden und was darf bleiben, wie es ist?
  • Wo brauche ich Unterstützung?
     
    Gesegneten Wochenstart
    Nicole


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MontagsMoment | 27.04.26

Liebe CVJM-Community,
das Wetter wird wieder schöner und was bedeutet das in Thüringen? Richtig, es wird wieder gegrillt. Eigentlich grillen wir Thüringer:innen das ganze Jahr über, aber mein erstes richtiges Angrillen hat am Osterwochenende stattgefunden. Klassisch mit Thüringer Rostbratwurst. Dabei ist mir aufgefallen, dass einem selbst die beste Wurst, sei sie vegan oder aus tierischem Fleisch, nichts bringt, wenn die Glut nicht stimmt.


Entweder ist das Feuer am Anfang viel zu heiß, dann ist die Wurst außen schwarz und innen noch kalt, oder die Kohle ist schon fast grau und es passiert gar nichts mehr.

Ganz ehrlich, mein Glaube fühlt sich manchmal genauso an. Manchmal brenne ich total für eine Sache und will alles auf einmal schaffen, zum Beispiel nach einer tollen Freizeit oder einem coolen Abend. Ich gebe 150% Gas, merke aber schnelle, dass ich ausbrenne, bevor ich überhaupt etwas geschafft habe. 
Andere Tage fühlen sich eher nach kalter Asche an. Die Begeisterung vom Wochenende ist weg und der Alltag ist grau. Ich frage mich dann, wo ist eigentlich das Feuer hin?

„Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn. Freut euch über die Hoffnung, die ihr habt. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.“ (Römer 12, 11-12)

Das ist kein Aufruf zu religiösem Stress oder Dauer-Action. Es ist eine Einladung, Gott die Regie über unser „inneres Feuer“ zu überlassen.
Der Heilige Geist ist wie der Funke, der die Kohlen erst zum Glühen bringt. Unsere Aufgabe ist es nicht, das Feuer zu machen, sondern Gott den Platz einzuräumen, damit er es in uns entfachen kann.

Ein Strohfeuer macht viel Licht, ist aber sofort wieder aus. Gott möchte in dir eine nachhaltige Glut bewirken. Das passiert oft in der Stille, im Gebet oder beim Lesen der Bibel. Diese tiefe Hitze trägt dich auch durch einen grauen Tag, an dem du dich eigentlich, wie „kalte Asche“ fühlst. 

Wer oder was bestimmt heute deine Temperatur? Sind es die Sorgen und der Druck der Woche, die dein Feuer ersticken oder darf Gotts Geist heute mal wieder kräftig in deine Glut pusten?

Habt einen wohlig warmen Wochenstart,
Eure Judy

Challenge: Suche dir diese Woche einen Moment der Stille. Stell dir vor, wie Gott die Asche von deinem Herzen bläst und die Glut neu entfacht.
 
 
 

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